Erfolgreicher Start in die Freibadsaison 2020

Vlotho. Am 21.06.2020 war es soweit, das Badbetriebspersonal konnte die Badegäste begrüßen. Viele Vlothoerinnen und Vlothoer aber auch auswärtige Gäste hatten darauf gewartet, dass das Walfreibad Vlotho-Valdorf geöffnet wird.

„Mit einem fast ausschließlich positiven Feedback von unseren Badegästen konnten wir den Saisonstart unter den Corona-Schutzmaßnahmen erleben,“ freut sich Stadtwerke-Geschäftsführer Bernd Adam. „Kritik und Unstimmigkeiten gab es eigentlich nur an der Durchführung der Registrierung unserer Badegäste.“ Um die Corona-Schutzmaßnahmen im Freibad durchführen zu können, musste ein umfassender Hygieneplan mit der Gesundheitsbehörde abgestimmt werden. Dieser Plan beinhaltet auch, dass Gruppenbildung und lange Warteschlangen vermieden werden müssen. Deshalb ist es nicht möglich, vor Ort die Registrierungsbögen, die man unter www.stadtwerke-vlotho.de herunterladen kann, auszufüllen, sondern sie müssen ausgefüllt mitgebracht werden. „Mittlerweile haben unsere Gäste Verständnis dafür und haben sich an die Besonderheit gewöhnt,“ erklärt Bernd Adam.

Weiteren Grund zur Freude hat Badleiterin Kathrin Schwager. „Wir haben grünes Licht bekommen und dürfen das Planschbecken, die Rutsche und die Sprunganlage wieder in Betrieb nehmen.“ Dies war zunächst aufgrund der Pandemie behördlich verboten worden. Natürlich gilt es auch hier, den Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten.

Weil die Besucherzahl auf 350 Personen beschränkt ist, kann sich der Badegast außerdem auf der Internetseite der Stadtwerke Vlotho informieren, wie viele Badegäste sich aktuell im Waldfreibad befinden.

Das Beachvolleyballfeld bleibt für diese Saison allerdings geschlossen. Mindestabstand zu Gegnern, Spielpartnern und zum Netz, das Verbot von Abklatschen und Umarmungen und die Hygienevorschriften wie die Desinfektion des Balls nach jedem Spielerwechsel und das Hände waschen vor Spielbeginn sind kaum verlässlich einzuhalten. „Wirklicher Spaß kann unter diesen Bedingungen kaum entstehen. In der Verantwortung als Betreiber des Volleyballfeldes und für den Gesundheitsschutz der Badnutzer haben wir diese Entscheidung schweren Herzens getroffen“, so der Vorsitzende des Fördervereins Ralf Nolte.